Pressemeldung vom 31.07.2014

Kirchliche Sendungen am Wochenende 2./3. August 2014 im Ersten

"Und, wohin fährst du in die Ferien?"  - das ist eine harmlose Frage. Doch sie sagt viel über den, der sie stellt. Wer Kinder und Jugendliche so fragt, geht davon aus: Sie verreisen in diesen Wochen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Darum plädiert Pfarrer Wolfgang Beck aus Hannover dafür, den Blick zu schärfen in seinem „Das Wort zum Sonntag", am Samstag, 2. August 2014, um 23.05 Uhr.

Die „Wort zum Sonntag"-Sendung kann unter www.Daserste.de/Wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach 20.00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Eberhard Kügler (NDR)

„Marie soll leben - Eine neue Leber für unser Baby" ist das Thema der Sendereihe „Gott und die Welt", am Sonntag, 3. August 2014, um 17.30 Uhr.

Tanja und Daniel H. warten seit drei Monaten auf den erlösenden Anruf. Eines ihrer Zwillings-Mädchen, die kleine Marie, braucht nach einer Infektion im Mutterleib eine neue Leber. Gibt es nicht bald ein passendes Spenderorgan, wird Marie sterben. Momentan halten die Ärzte sie zwar mit Medikamenten und Behandlungen stabil, aber wie lange das gut gehen kann, wagt niemand zu sagen.

Dann endlich die Nachricht: Eine Spenderleber ist da! Marie wird schon zur Operation vorbereitet, die Eltern versuchen, sich auf beide Szenarien vorzubereiten: weiterleben mit der neuen Leber - oder ein Abschied für immer. Die Transplantation birgt große Risiken. Die OP dauert neun Stunden, und auch danach wäre Marie längst kein gesundes Baby. Die Eltern schwanken zwischen Zuversicht und Angst. Doch plötzlich: Abbruch! Der Chirurg hat Schäden an der Spenderleber festgestellt. Die mögliche Rettung schien nahe, jetzt heißt es wieder warten.

Auch für die kleine Marie bedeuten Behandlungen, Medikamente und Operationen eine Qual. Immer wieder kommen den Eltern Zweifel: Hält Marie - halten wir das alles durch? Gestern noch hat Marie ihrer Zwillingsschwester zugelächelt, heute liegt sie nach der OP regungslos im Bettchen, an Maschinen angeschlossen, künstlich beatmet. Die Eltern fragen sich, welchen Eingriffen sie noch zustimmen können. Doch immer wieder kommen sie zu dem Schluss: Ohne die Maximal-Medizin würden sie ihr Kind verlieren.

Ein Film von Jule Sommer und Udo Kilimann

Redaktion: Johanna Holzhauer (WDR)