Pressemeldung vom 30.11.2018
Kirchliche Sendungen zum Advent, zu Weihnachten und Neujahr 2018/2019 im Ersten
Das Wort zum Sonntag am Samstag, 1. Dezember 2018, um 23:50 Uhr spricht Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen aus Hildesheim.
#KeinerBleibtAllein
Zu keiner Zeit im Jahr empfinden wir tiefer und intensiver als im Advent. Beides: Freude an Gemeinschaft wie auch quälende Einsamkeit. Von ihren besten Freunden und dem Licht dieser besonderen Zeit erzählt Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen aus Hildesheim in ihrem aktuellen Wort zum Sonntag.
Die „Wort zum Sonntag"-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Eberhard Kügler (NDR)
Sonntag, 2. Dezember 2018, um 10:00 Uhr
Evangelischer Gottesdienst zur Eröffnung der Aktion „Brot für die Welt" aus der Leonhardskirche in Stuttgart
Auch in diesem Jahr ruft das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" in den Wochen vor Weihnachten zu Aktionen und Spenden auf unter dem Motto "Hunger nach Gerechtigkeit", konkret nach Essen, gesundem Wasser, gerechtem Einkommen, Bildung, politischen Rechte. Brot für die Welt eröffnet zum 60. Mal seine jährliche Spendenaktion, in diesem Jahr in Stuttgart.
In Stuttgart wurde das Hilfswerk 1958 gegründet. Mitten im deutschen Wirtschaftswunder wollten evangelische Christen deutlich machen: In der Not nach dem Zweiten Weltkrieg hat man uns geholfen, jetzt ist es an uns, davon etwas weiterzugeben.
Der diesjährige Eröffnungsgottesdienst wird geleitet von Cornelia Füllkrug-Weitzel, der Präsidentin des Hilfswerkes. Die Predigt hält der Landesbischof der Evangelischen Kirche Württemberg, Frank O. July, im Dialog mit Anwalt Colin Gonsalves aus Indien, Menschenrechtsanwalt und Träger des alternativen Nobelpreises. Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble macht in seiner Rede deutlich, warum ihm diese Hilfsaktion wichtig ist.
"Macht hoch die Tür", eines der bekanntesten Adventslieder, ist musikalisches Leitmotiv im Gottesdienst, interpretiert u. a, vom renommierten Knabenchor "collegium iuvenum (CIS)" unter der Leitung von Michael Culo und von den Bläsern des Schwäbischen Posaunendienstes unter der Leitung von Hans-Ulrich Nonnenmann.
„Bevor es mich zerreißt - Pastoren am Limit ist Thema der Sendereihe „Echtes Leben" am Sonntag, 2. Dezember 2018, um 17:30 Uhr.
Eine Kirche, ein Pfarrer. Diese Gleichung geht für den katholischen Pfarrer Thomas Berkefeld nicht mehr auf. Seit Herbst 2017 ist er Leiter des Pastoralbereiches Hannover Süd mit zehn Kirchen. Drei Messen in drei verschiedenen Kirchen ist für ihn sonntags normal. Auch in der evangelischen Kirche wachsen die Aufgaben von Pastoren und Pastorinnen durch Sparmaßnahmen und Strukturveränderungen. Kann der Beruf da noch Berufung sein? Pastoren sind auch Manager von Kitas und Friedhöfen, Verwalter von Gebäuden und Personal. Da kommt der direkte Kontakt zu Gemeindemitgliedern häufig zu kurz. Doch um wie viele Seelen kann sich ein Seelsorger kümmern, bevor seine eigene Seele leidet? Wer hilft einem Pastor, bevor es ihn zerreißt?
Autor Max von Klitzing zeigt den Alltag von Pfarrer Thomas Berkefeld und Pastor Matthias Storck. Er zeichnet ein ganz persönliches Bild der Seelsorger und zeigt an ihrem Beispiel, wie gerade helfende Berufsgruppen mit dem wachsenden Druck umgehen können.
Pastor Matthias Storck hat am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, bis zur Erschöpfung zu arbeiten. Hilfe hat er im niedersächsischen Kloster Barsinghausen gefunden. „Inspiratio" heißt diese Einrichtung der evangelischen Kirche. Hier nimmt sich Matthias Storck eine Auszeit von der Kanzel. Psychologische Betreuung, Bogenschießen, der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Kunsttherapie und Ruhe. So möchte er seine „Fröhlichkeit im Glauben" wiederfinden. Gestärkt nimmt er seinen Dienst in Herford wieder auf. Doch genau wie für den katholischen Pastor Thomas Berkefeld bleibt es auch für Matthias Storck schwierig, zwischen Beruf und Berufung das persönliche Limit nicht zu überschreiten. Denn mit erschöpften Pastoren kann man keine Kirche von morgen bauen. Ein Film von Max von Klitzing.
Redaktion: Anja Würzberg (NDR)
Das Wort zum Sonntag, am Samstag, 15. Dezember 2018, um 23:50 Uhr spricht Benedikt Welter aus Saarbrücken
Die „Wort zum Sonntag"-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Barbara Lessel-Waschbüsch (SR)
Sonntag, 16. Dezember 2017 um17:30 Uhr
Lieder zum Advent
Die schönsten Lieder zu der schönsten Zeit des Jahres: Rund 450 Sängerinnen und Sänger aus Norddeutschland haben sich in einer historischen Lagerhalle im Hamburger Hafen getroffen, um gemeinsam miteinander Adventslieder zu singen.
Wenn die Tage kürzer und kälter werden, wird es besinnlich. Mit dem Advent beginnt die Vorweihnachtszeit. Auch rund um den historischen Kaischuppen im Hamburger Hafen ist es ruhig - bis rund 450 Menschen aus Norddeutschland zusammenkommen, um das Hafenmuseum Hamburg aus dem Winterschlaf zu wecken.
Ein großes Adventssingen verwandelt den Schuppen für einen Tag in einen Ort der Vorfreude. Chorleiter, Komponist und musikalischer Leiter der Sendung Niels Schröder. Er verleiht den klassischen Liedern mit seinen Arrangements Glanz, der sich in den Augen der Sängerinnen und Sängern widerspiegelt.
Zwischen den Liedern erzählt Moderator und Sänger Yared Dibaba eine Geschichte zum Advent: „Der Engel in der Stadt" wurde extra von der Hamburger Autorin Susanne Niemeyer für die Sendung geschrieben.
„Lieder zum Advent" ist ein Konzert der besonderen Art. Mit einem dynamischen Ton aus rund 60 Tonspuren und Kameras nah an den Menschen ist unter der Regie von Michael Valentin eine Sendung entstanden, die dem Zuschauer das Gefühl gibt, mittendrin zu sein.
Die Sendung stimmt besinnlich, ebenso macht sie Lust mit zu singen und sie weckt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit.
Redaktion: Matthias Fening und Eberhard Kügler (NDR)
Sein letztes „Wort zum Sonntag" spricht am Samstag, 22. Dezember 2018, um 23:35 Uhr Alfred Buß aus Unna.
Die „Wort zum Sonntag"-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Markus Schall (WDR)
Weihnachten, 24. Dezember 2018, um 16:15 Uhr
„Evangelische Christvesper aus Haus Kemnade in Hattingen"
Manche suchen ihn am Heiligen Abend im Gottesdienst, die meisten unter dem Weihnachtsbaum, andere in einem Wohnheim für Geflüchtete oder Wohnungslose: den besonderen Weihnachtsmoment. Es ist die Sehnsucht nach einem Augenblick, in dem jede Furcht aufhört, in dem sich Menschen aufgehoben und zu Hause angekommen fühlen. Angekommen. Bei Gott.
„Der Weihnachtsmoment - wie aus Furcht Vertrauen wird", ist das Thema der Evangelischen Christvesper am Heiligen Abend. Der WDR überträgt aus einer umgebauten Scheune des Wasserschlosses Haus Kemnade in Hattingen.
Die Stiftung Creative Kirche unter Mitwirkung des Hochschulchores der Evangelischen Pop-Akademie (Solo: Miriam Schäfer) macht sich am Heiligen Abend auf die Suche nach diesem Weihnachtsmoment. Als Ort hat sie die ehemalige Scheune des Wasserschlosses Haus Kemnade in Hattingen gewählt. „Wir suchen den Weihnachtsmoment nicht im Pomp, sondern da, wo Jesus geboren wurde: in einem Stall. Da versammeln wir uns um die Krippe, singen die alten Lieder von der Weihnacht und dem Stern, der über Bethlehem aufgegangen ist", sagt Theologe Matthias Kleiböhmer von der Creativen Kirche. Er führt auch durch den Gottesdienst.
Die Predigt hält Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und Stellvertretende Ratsvorsitzende der EKD.
Musikalische Gesamtleitung: Kirchenmusikdirektor Prof. Hartmut Naumann, Prorektor der Evangelischen Pop-Akademie.
Kirchliche Leitung: Landespfarrerin Petra Schulze.
Redaktion: Maria Dickmeis (WDR)
Weihnachten, 24. Dezember 2018, um 23:30 Uhr
Katholische Christmette aus der St. Hedwigskathedrale in Berlin
Der festliche Gottesdienst mit Erzbischof Dr. Heiner Koch steht unter dem Motto „Kommet ihr Hirten". Chor und Orchester der St.Hedwigskathedrale bringen die „Christkindlmesse" von Ignaz Reimann zu Gehör.
Der Gottesdienst aus der katholischen Mutterkirche des Erzbistums Berlin stellt in diesem Jahr eine Besonderheit dar: zum letzten Mal können die Zuschauer die Kathedrale in ihrer bisherigen Ausstattung erleben, bevor im nächsten Jahr der Umbau beginnt. Gleichzeitig wird erkennbar, wie das Innere der Kathedrale nach der Generalsanierung aussehen wird: Die Treppenanlage zur Unterkirche ist geschlossen, die Sitzgelegenheiten sind in neuer Anordnung aufgestellt, um den Mittelpunkt des Gotteshauses hervorzuheben, wo später der neue Altar stehen wird.
Für die Christmette wurde eigens ein großformatiges Krippengemälde in Form von fünf Mauersegmenten geschaffen. An der Wand hinter dem Altar wird während des Gottesdienstes ein „illuminiertes Fenster" mit klassischen und zeitgenössischen Krippenmotiven aufscheinen.
Neben der Christkindlmesse werden klassische Weihnachtslieder erklingen wie „O du fröhliche", „Stille Nacht", „Zu Bethlehem geboren" sowie „Transeamus usque Bethlehem".
Redaktion: Manfred Suttinger (rbb)
Das Wort zum Sonntag am Samstag, 29. Dezember 2018, um 23:45 Uhr spricht Gereon Alter aus Essen.
Die „Wort zum Sonntag"-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Markus Schall (WDR)
Montag, 31. Dezember 2018, um 16:00 Uhr
Ökumenische Vesper zum Jahresabschluss aus dem Dom zu Meißen
Hoch über den Ufern der Elbe erhebt sich, majestätisch auf einem Felsen thronend, ein beeindruckendes Ensemble: die Albrechtsburg mit dem Dom zu Meißen. Weithin sichtbar künden die Turmspitzen von einem prachtvollen Bauwerk und dessen wechselvoller Geschichte. Hochstift und Domkapitel zu Meißen wurden mit dem Bistum Meißen im Jahr 968 gegründet. Das war vor 1050 Jahren. Bischof Benno gründete einst das Bistum. Nach Einführung der Reformation wurde das Domkapitel evangelisch-lutherisch. Heute gehört der Dom-Stift zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
In Ökumenischer Verbundenheit feiern Christen gemeinsam mit Gebet und Musik den Gottesdienst am Altjahresabend auf dem Meißner Burgberg.
Redaktion: Susanne Sturm MDR
Das Wort zum Jahresbeginn am Dienstag, 1. Januar 2019, um 23:35 Uhr spricht Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen, aus Hildesheim
Die „Wort zum Sonntag"-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Eberhard Kügler (NDR)