Bio-/Filmografie Sebastian Stern

Film: Die Hummel

Kurzvita

Sebastian Stern
Sebastian Stern | Bild: dpa

Geboren 1979 in Deggendorf, erhielt Sebastian Stern für seine ersten Arbeiten bereits Auszeichnungen auf Jugendfilmfestivals (u.a. Bayerischer Jugendfilmpreis 2001). Nach dem Abitur absolvierte er mehrere Produktions- und Regiepraktika bei Kino- und Fernsehproduktionen (u.a. Perathon Film, TV60 Film). 2001 nahm er sein Studium für Kino und Fernsehfilm (Regie) an der HFF München auf.

Er war Teilnehmer am Berlinale Talent Campus 2006. Mit seinen Kurzfilmen "Nach Haus", "Fang des Lebens" und "Nichts weiter als" hat er bereits an diversen internationalen Festivals teilgenommen, u.a. der Berlinale 2006, dem Max Ophüls Preis, dem New York International Student Film Festival und dem FilmFestival Sao Paulo.


Statement

Ich mag gerne Filme, die mit Lakonie und Absurdität vom "normalen Leben" erzählen. Figuren, die nicht "aus ihrer Haut" können, und deren Komik nicht vordergründig "komödiantisch" ist, sondern gerade aus der Ernsthaftigkeit ihres Handelns entsteht. Ich möchte nicht auf meine Figuren herabgucken, sondern sehe mich lieber mit ihnen "in einem Boot". Deswegen dürfen Situationen aber trotzdem unbeholfen, bitter oder absurd verlaufen und ihre eigenen Widerstände den Figuren das Glück verbauen. Das Unperfekte am Leben mit Humor zu betrachten, ist eine Haltung, die ich gerne mag. In diesem Sinn habe ich mich in meinem Diplomfilm für eine "traurige Komödie" entschieden, die vom Scheitern erzählt und dennoch zum Schmunzeln einlädt.

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